EINE AUSWAHL UNSERER BISHERIGEN THEATERPRODUKTIONEN

KUNST von Yasmina Reza (Premiere am 29.09.2017 im KTM Murnau)

Pressestimmen:

"Drei Männer, ein Bild, zwei Hocker, ein Tisch - weniger ist mehr. Das mag sich der Zuschauer vielleicht nicht unbedingt beim Anblick des weißen Bildes gedacht haben, welches das Objekt der Begierde von Serge darstellt. Sicher gilt es aber für die minimalistische Inszenierung des Stücks von Yasmina Reza durch Chiara Nassauer, genau wie für die auf das wesentliche reduzierte Ausdrucksstärke der Protagonisten. (...) Wie sich die Männerseelen dabei in einem Wechsel von Monologen und Dialogen, die sich bis zur Prügelei steigerten, offenbart haben, war fesselnd und äußerst unterhaltsam. Genauso hat es betroffen gemacht: Dort, wo sich der Zuschauer wiedererkannt hat im Spiegel von Bewertung, Rechthaberei und der eigenen Unfähigkeit, sich seiner echten Gefühle gewahr zu werden und diese zum Ausdruck zu bringen." (Murnauer Tagblatt, 04.10.2017)

HIOB. Eine Grenzerfahrung (Premiere am 12.10.2014 im "Kultur im Oberbräu", Holzkirchen; Ko-Produktion mit dem TonArt-Chor Sauerlach-Holzkirchen)

 

Pressestimmen:

 "Eine äußerst anspruchsvolle Inszenierung mit einem hochkarätigen Hauptdarsteller Christian Jungwirth als Hiob sowie einem vielseitigen Chor. (...) Als das Licht nach gut einer Stunde ausgeschaltet wurde und völlige Dunkelheit im großen Festsaal herrschte, vernahm man ein kollektives Schlucken im Publikum. Dann aber tosender Applaus. Es hat dem Publikum nur zu gut gefallen - auch wenn es weit entfernt von leichter Kost war." (Holzkirchner Merkur, 16.10.2014) 

 

 

"Chiara Nassauer und Christoph Garbe (...) ist eine spannende Verbindung aus Ein-Mann-Schauspiel und Dialog mit dem Chor gelungen, aus Stille und Lärm, Gesang und Geräuschen, Momenten dramatischer Verzweiflung und ruhiger Kraft. (...) Ihnen ist es mit dieser ungewöhnlichen Inszenierung gelungen, die Zuhörer aufgewühlt und nachdenklich in den Abend zu schicken, nach einem verdienten, lang anhaltenden Applaus." (Kulturvision, 15.10.2014)

PEER GYNT von Henrik Ibsen (Premiere am 10.11.2012 im Kultur- und Tagungszentrum Murnau, Ko-Produktion mit dem Murnauer Kammerorchester)

 

Pressestimmen:

 "Außergewöhnliche "Peer Gynt"-Aufführung entfacht beim Publikum Begeisterung. (...) Untermalt von Edvard Griegs einfühlsamer Schauspielmusik gelangt Peer zur bitteren Erkenntnis: "Es stinkt von Lügen." (...) Das Publikum zeigt sich begeistert und spendet kräftigen Applaus. (...) Offenbar hat Regisseurin Chiara Nassauer ihr Ziel erreicht. Mit dieser neuen Art des Musiktheaters wollte sie mehrere Gefühlsebenen der Zuschauer ansprechen. Das gelingt ohne große Requisiten. Lediglich eine Holzkiste und projizierte Live-Sandkunst von Evgenia Gostrer verschaffen dem anspruchsvollen Stück Atmosphäre." (Murnauer Tagblatt, 12.11.2012)

WILDE REITER / KRÄFTE von August Stramm (Premiere am 30.09.2011 in der Westtorhalle Murnau)

 

Pressestimmen:

 "Die Athanor Absolventin Chiara Nassauer war schon öfter im Cabaret des Grauens zu Besuch. (...) Ihre Stücke sind sowohl provokant als auch informativ und stilsicher. (...) Neben einer szenischen Lesung mit Gedichten und Prosatexten wurde das in Deutschland äußerst selten aufgeführte Drama "Kräfte" von August Stramm aus dem Jahr 1914 in einer packenden Inszenierung gezeigt." (Passauer Neue Presse, 10.10.2011)

 

"Kaum ein Regisseur wagt sich mehr an die sperrigen Stücke Stramms heran - bis auf die Schauspielerin Chiara Nassauer, die die Werke "Wilde Reiter" und "Kräfte" mit Schauspielern der RED DOOR PROJECTS in der Westtorhalle inszenierte. (...) Die (übrigens äußerst professionell agierende) Vierertruppe mimte in einer Art lyrischen Aufbäumens gegen das Unheil der Welt hektische Großstadtmenschen und sich am Boden wälzende, sterbende Krieger." (Murnauer Tagblatt, 07.10.2011)

 EIN SOMMERNACHTSTRAUM nach William Shakespeare (Premiere am 09.07.2011 im Kultur- und Tagungszentrum Murnau, Ko-Produktion mit dem Murnauer Kammerorchester und dem Expression Zentrum Murnau)

 

Pressestimmen:

 

"Ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater und Tanz gab es jetzt im Kultur- und Tagungszentrum zu sehen. (...) Nachdem die Schauspielgruppe (...) krankheitsbedingt ausgefallen war, blieben der Jungregisseurin Chiara Nassauer nur anderthalb Wochen Zeit, um etwas auf die Beine zu stellen. Das reichte der Uffingern, um einen unterhaltsamen Sommernachts-traum auf die Bühne zu stellen. (...) Ein gelungener Theaterabend, bei dem die getrennt voneinander entwickelten Teile auf der Bühne zu einem stimmigen Ganzen verschmolzen." (Murnauer Tagblatt, 11.07.2011)

seit 2010 zahlreiche Schauspielführungen und interaktive Events, u.a. WO IST HORVÁTH? - EINE THEATERSPURENSUCHE DURCH MURNAU, BLAUE PFERDE IM BLAUEN LAND, AUF DEN SPUREN DER KELTEN UND BAUERN IN UNTERBIBERG und MIT DEM SCHARFRICHTER DURCH DEN FOLTERTURM (Ko-Operationen mit Tourist-Information Murnau, vhs Garching-Neubiberg, Horváth-Gesellschaft Murnau, Foltermuseum Burghausen)

 

Pressestimmen zu "Wo ist Horváth?":

 "Jede Station zeigte einen gekonnt in Szene gesetzten Ausschnitt aus einem von Horváths Stücken. (...) Ergänzt wurde dieses ungewöhnliche Theater von der humorvollen Moderation des Schauspielers Christian Jungwirth alias Gustl, der zahlreiche Anekdoten und sachliche Informationen sprachlich fließend zu verknüpfen wußte. Hierbei trat er in Kontakt mit den Zuschauern, was dem Ganzen eine besondere Nähe und Lebendigkeit verlieh." (Murnauer Tagblatt, 25.06.2011)

 

Pressestimmen zu "Auf den Spuren der Kelten und Bauern in Unterbiberg":

 "Wundern konnten sich Unterbiberger, die Anfang Juli zufällig über den Kirchplatz oder am Hachinger Bach entlang unterwegs waren: Bajuwaren, Bauern und sogar eine verirrte Sommerfrischlerin waren unterwegs und bewegten sich völlig natürlich, als sei Unterbiberg ein Ort der parallelen Zeitenwende. (...) Dass Mönche auch mal schrecklichen Hunger haben können und es auch schon früher energische Frauen gab, die ihren Ehemann unter der Fuchtel hatten, zeigten Felix Mayer, Claus Kupreit und Chiara Nassauer, Darstellerin, Autorin und Regisseurin des Spektakels, mit viel Humor." (nanu, 05/11)

 

Pressestimmen zu "Mit dem Scharfrichter durch den Folterturm?":

 "Die Führung ist ein Stück, ein Schauspiel, eine Szene aus längst vergangenen Tagen, die so oder so ähnlich auf der Burg passiert sein könnte. (...) Eine Führung die realistische Einblicke bietet, die aber ganz nebenbei auch unterhält und einen gewissen ironischen und damit humoristischen Ton bewahrt." (Passauer Neue Presse, 11.06.2010)

 

"Schnell entwickelt sich zwischen dem Scharfrichter und der kleinen Gruppe eine gewitzte Unterhaltung. Historische Daten zum "Schindernest" Burghausen (...) werden von einer kleinen Geschichte transportiert, die sowohl über eine Portion Gänsehaut-Potential als auch Humor verfügt." (Altöttinger Wochenblatt, 02.06.2010)

GOOD GIRL GONE BAD - DER BRAUN-ENSSLIN-KOMPLEX nach Monologen von Christine Brückner (Premiere am 29.11.2010 in der Westtorhalle Murnau)

 

Pressestimmen:

 "Good Girl Gone Bad - Der Braun-Ensslin-Komplex heißt das Schauspiel, das am Donnerstagabend im Haus der Kultur zu sehen und sehenswert war. (...) Claudia Hinterecker und Dorothée Höhne machen Eindruck, monologisieren nicht nur, sondern spielen miteinander: die eine überzeugend mit der relativen Gelassenheit der Gattin des Führers, die andere ergreifend mit der glühenden Leidenschaft der Terroristin. Bei allem Ernst der Lage ist auf beiden Seiten Platz für ein wenig Galgenhumor." (OVB Mühldorf, 04.02.2011)

 

"Das Publikum reagierte fasziniert." (Murnauer Tagblatt, 01.12.2010)

LOVE(HATE)LOVE - EIN SOMMERNACHTSTRAUM nach William Shakespeare (internationales Regiefestival "Versionale" 2010 in Leipzig)

 

Gewinner des Jury- und des Publikumspreises im Viertelfinale